Lofoten – Vorhut – Februar 2020


Im März 2020 fand die Fotoreise mit BingShiLing -Reisen mit der Kamera statt, die ich als Referent begleiten durfte. Ich flog bereits Ende Februar, sozusagen als Vorhut auf die Lofoten. Die Anreise war einfach, am späten Vormittag von Hamburg nach Oslo und dann am Nachmittag weiter nach Evenes, dem Harstad/Narvik Airport auf den Vesterålen. So konnte ich schon im abendlichen Anflug einen ersten Blick auf die Lofoten erhaschen.

Im Hintergrund die lange Inselkette der Lofoten gut zu erkennen

Ich bin dann direkt nach der Landung mit dem Mietauto weiter gefahren nach Svolvær. Das war ein ziemliches Abenteuer, denn es fing an zu schneien und immer mehr an zu stürmen. Gegen halb zehn am Abend erreichte ich dann ziemlich erschöpft mein Hotel.

Am nächsten Morgen erwartete mich ein tief verschneites Svolvær, und es schneite weiterhin und sah auch so aus, als würde es nie wieder aufhören. Trotzdem wollte ich versuchen einige Fotos zu machen, eine Langzeitbelichtung an dem kleinen Bächlein von Rørvik sollte wohl möglich sein… nein, so viel gab es dann doch nicht her und der Wind sorgte dafür, dass der Schnee wirklich überall hinein kroch. Da habe ich es dann doch vorgezogen in meiner Lieblingsbäckerei „Kringla“ eine heiße Schokolade mit einem typisch norwegischen „Rosinboller“ zu genießen.
Am Abend hörte es endlich auf zu schneien und dann musste die südgehende M/S Nordnorge der Hurtigruten als Motiv herhalten.

Tag 2 auf den Lofoten: Immer noch sehr stürmisch, aber zumindest kein Schneefall. Zeit für einen Ausflug zu einigen „Hotspots“. Zunächst die bekannte Kirche von Gimsøy. Die Fahrt ging recht passabel, aber an der Abzweigung zur Kirche kaum eine Chance zu parken. Der Weg zur Kirche mit dem großen Parkplatz war komplett zugeschneit. Also das Auto mit Schwung in die Schneewand an der Straße gesetzt (hoffentlich komme ich da je wieder raus) und dann durch den gut einen Meter hohen Schnee zur Kirche gestapft (schweißtreibende Angelegenheit). Dafür war ich dann an der Kirche, wo sich sonst zahlreiche Fotografen tummeln, ganz allein.
Das Auto lies sich dann doch leichter aus dem Schnee befreien als vermutet und so machte ich noch eine kleine Rundfahrt auf der Insel Gimsøy. Es wehte immer noch kräftig und die Straße war manchmal nur zu erahnen, Dafür zeigt sich nun ab und zu auch einmal die Sonne. Und dann – fernab von jeglichem Wasser – ein Kitesurfsegel! Es geht also auch auf dem Festland.

Bei immer besser werdendem Wetter auf dem Rückweg noch einen Abstecher in das Fischerdorf Henningsvær, bekannt für die schönen Häuschen (das rote ist übrigens eine Kletterschule 🤔) und für den markanten Leuchtturm. Und es war richtig schönes Abendlicht. Den Abschluss nach dem Abendessen bildete dann wieder das südgehende Hurtigrutenschiff, diesmal die M/S Trollfjord.

Tag 3 auf den Lofoten sollte etwas ruhiger werden. Ein Ausflug nach Laukvik und versuchen ein paar „Gischtbilder“ zu machen und den Leuchtturm in Szene zu setzen, dann zurück durch das schöne Inland und nach einem Stopp in Kabelvåg noch ein paar Aufnahmen in Svolvær. Da es heute kein südgehendes Schiff gab (Werftaufenthalt) musste eben ein Kran herhalten.

Tag 5 auf den Lofoten gab es eine etwas weitere Tour. Zunächst die Kirche von Flakstad bei allerbestem Wetter. Nicht weit entfernt, der Strand von Skagsanden, der sich bestens für Langzeitbelichtungen eignet. Die Bucht von Flakstadpollen war komplett vereist, aber auch ein schönes Motiv. Dann dem Aussichtspunkt von Sennesvik noch einen kurzen Besuch abgestattet, bevor es zum Leuchtturm von Eggum ging. Dieser Leuchtturm hat im Winter eigentlich nur morgens Sonnenlicht. Nach Befragung verschiedener „Apps“ sollte der Leuchtturm nun aber am späten Nachmittag noch einmal für kurzer Zeit Licht bekommen. Das wollte ich doch nun aber wissen.

Tag 6 ging es für mich zurück nach Harstad, denn die Teilnehmer starten heute von verschiedenen Orten in Deutschland und treffen sich dann in Oslo von wo es weiter nach Evenes geht. Dort werde ich sie heute um 17:30 Uhr treffen.
Fotos von diesem Abend gibt es dann im nächsten Teil, denn es gab eine kleine Überraschung… so stay tuned.

Kategorien:Norwegen, ReiseberichteSchlagwörter:,

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