30.6. – 15.7.2017 Armenien (5) Yerevan


Die Hauptstadt Armeniens! Wir haben sie kurz am Anfang unserer Reise besucht und nun auch fr einige Tage am Ende der Reise. Yerevan ist eine Großstadt wie viel andere auch, viel Verkehr, der gern auch mal steht, moderne Einkaufsmeilen, Parks mit eine Menge Bars und Kaffees und Sehenswürdigkeiten. Ich möchte keine erschöpfende Beschreibung von Yerevan hier abgeben, dafür gibt es einschlägige Reiseführer. Aber nach meinen Eindruck ist Yerevan eine sehenswerte Stadt. Trotz der breiten Straßen und dem Verkehr, wirkt die Stadt eher ruhig, übersichtlich und überschaubar. Die Parks im Zentrum mit den Kaffes und Bars laden zum Verweilen ein und jetzt im Sommer speilt sich das Leben hauptsächlich draußen ab.
Die Kaskaden lohnen einen Besuch und natürlich die Genozid-Gedenkstätte. Ein besonderer Teil ist der Stadtteil Kind. Zentrumsnah gelegen finden sich hier alte verwickelte Häuser, wo die viele Menschen auf engstem Raum zusammenleben. Leider werde sie aber langsam verdrängt von jungen, erfolgreichen Businessleuten, die sich dann hier in neu erbauten schicken Häusern verrammeln. Auch ein Besuch eines der Märkte ist zu empfehlen.

Einen Tag machen wir einen Ausflug von Yerevan in den Nordosten nach Gyumri. Diese Stadt wurde am 7.12.1988 von einem schweren Erdbeben getroffen. Die alten Häuser sind zwar weitgehend stehen geblieben, die zahlreichen Plattenbauten jedoch eingestürzt. Es gab über 25.000 Tote. Die Bewohner wurden seinerzeit in provisorischen Containern untergebracht, in denen ein Teil heute noch lebt. Von den 350.000 Einwohner sind aber nur rund 120.000 in der Stadt gebleiben. Der Bahnhof strahlt aber noch die einstige Größe der Stadt aus, auch wenn heute nur noch 2 Züge am Tag hier fahren.
Wir besuchen noch einen bekannten armenischen Bildhauer Albert Vardanyan in seinem Atelier.

Der absolute Höhepunkt kam für mich am letzten Tag unserer Reise. Der Ausflug in den Ort Garni lohnt sich eigentlich schon wegen der Basaltformationen, den alten heidnischen Tempel und dem Kloster Geghard. Aber uns erwartete in der alten Felsenkirche des Klosters ein vierstimmiger Chor, der a capella extra für uns eine armenische geistliche Lieder gesungen hat. Das war Gänsehaut pur und ein wunderbarer Abschluß unserer Reise.

Hier ein kurzer akustischer Eindruck:

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