6. – 11.3.2017 Lofoten


Die Lofoten empfangen uns mit knallblauem Himmel und obwohl unser Hotel traumhaft mitten im Hafen liegt und das Frühstück sehr lecker ist, hält es uns natürlich nicht drinnen.
Es sind erstaunlich wenige Fischerboote im Hafen und wir sehen auch gleich warum. Seit gestern ist der Kabeljau im Fjord und alle sind draußen zum Fischfang. Die allerersten Fische hängen auch schon zum Trocken auf den Gestellen. In den nächsten Tagen sollten noch Tausende dazukommen. Der erste Tag gehört aber „unserem“ Dorf. Wir brauchen den ganzen Tag und haben immer noch nicht alles gesehen. Allein in Henningsvær könnten wir die ganze Woche verbringen.

Der nächsten Tag beginnt wieder mit Fisch, nicht nur zum Frühstück sondern auch in der Verarbeitung, nachdem wir die Simonsbua direkt vor unserem Hotel schon zum Sonnenaufgang fotografiert hatten. An der Fischannahme stehen die Boote praktisch Schlange und Tonnen von Frischfisch will verarbeitet werden und so verfolgen wir diesem Morgen neben der Verarbeitung auch das Aufhängen der Fische.
Aber wir erkunden auch die Umgebung und finden sehr schnell einen Campingplatz in dessen Umgebung sich zahlreiche Motive finden. Der Abend gehört natürlich wieder „unserem“ Leuchtturm.

Tag drei gehört einem längeren Ausflug. Es geht nach Nusfjord und Reine. Bei leicht bedecktem Himmel fällt es etwas leichter im Auto zu bleiben. Aber am Nachmittag -rechtzeitig zum Klassiker in Hamnøy- scheint wieder die Sonne und so gibt es auf der Rückfahrt wieder zahlreiche Fotostopps.

Am vierten Tag bleiben wir wieder in Nähe, der Gimsøystraumen, eine Brücke, eine Kirche und „gepackte“ Eisschollen stehen auf dem Programm. Besonders ärgerlich ist, wir sehen mehrere Seeadler sehr dicht bei uns sitzen oder fliegen und ich habe kein Tele dabei 😦
Am Abend ist der Hafen sehr voll mit Booten, aber wir müssen natürlich zu „unserem“ Leuchtturm, der ja auch bei bedecktem Himmel noch fotografiert werden muss.

Wir müssen noch ein weiteres Auto für den Gepäcktransport am Sonntag organisieren und so geht es heute nach Svolvær, etwas Kleinstadtluft schnuppern. Während die Stadt selbst nicht so viele Motive bereit hält, werden wir auf der vorgelagerten Insel Svinøya direkt fündig.

Der letzte Tag in Henningsvær gehört  wieder unserem Dorf. Noch einmal genießen wird die zahllosen Motive und diesmal schneit es immer wieder.
Eine tolle Reise geht leider zu Ende, denn Morgen werden wir nach dem Frühstück in ca 3 Stunden nach Evenes zum Flughafen fahren. Wir starten um 13.30 Uhr nach Oslo und von dort jeder weiter in seine Heimat. Um 21:45 Uhr lande ich in Hamburg, etwas erschöpft, aber ich freue mich schon am Montag, den 20.3. von genau hier zur zweiten Reise in das Licht das Nordens zu starten.

…und es sieht dort wirklich so aus.

Kategorien:Norwegen, ReiseberichteSchlagwörter:,

1 Kommentar

  1. Sehr beeindruckend für Nichtwissende ist die Dokumentation in Wort und Bild der verschiedenen Blogs zum Thema Kabeljau und dessen Verarbeitung gelungen. Auch bei Betrachtung der übrigen Bilder kommt trotz des in unseren Breiten beginnenden Frühlings der Wunsch auf alles liegenzulassen und mit Kamera in den Norden zu flüchten. Kurz, eine gelungene Dokumentation.

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