3.9.2015 Georgien – Nachtrag Rückreise


Eigentlich konnte ja nichts mehr passieren…
Wir sind pünktlich wieder am Hotel und der Shuttle hat uns um 15 Uhr am Flughafen Batumi abgeliefert. Unser Flug geht um 17.05 Uhr und der Flughafen ist „sehr übersichtlich“, es gibt nur ein Gate, was bei 3 bis 5 Maschinen am Tag auch ausrreicht. Die Turkish Airlines aus Instanbul landet pünktlich, wir steigen ein und kommen auch überpünktlich wieder weg. Alles prima, denn in Istanbul haben wir nur 65 Minuten zum umsteigen.

Wir überfliegen die Innenstadt und den Flughafen von Istanbul und es geht immer weiter Richtung Westen. Nach endlosen 12 Minuten dreht das Flugzeug endlich um, wir haben wohl einen Landeslot erhalten und es geht nun denselben Weg wieder zurück. So setzen wir mit 25 Minuten Verspätung auf. Dann heißt es allerdings „Schlange stehen“, denn es ist kein „Parkplatz“ frei… Meter für Meter kämpfen wir uns vor. Man teilt uns schon mal unser Abfluggate mit… 501… hört sich weit weg an. Endlich erhalten wir einen Außenparkplatz. Bis alle so aus der Mschine und im Bus sind und dieser dann das Terminal erreicht ist es 19.00, hui das wird knapp. Abflug ist 19.10, aber die werden wohl ein paar Minuten warten können…

Gate 501 ist tatsächlich diagonal gegenüber auf der anderen Seite des Riesenterminals. Wir eilen durch die Gänge, müssen zu allem Überfluss auch noch eine Sicherheitskontrolle passieren und erreichen dann doch durchgeschwitzt und außer Atem um 19.11 Uhr das Gate 501. Hier ist allerdings niemand mehr, ein Fluggast, kein Personal, keine Anzeige, nur Leere. Der einzige Fluggast erklärt uns, dass das Gate bereits vor 20 Minuten geschlossen wurde und die Maschine bereits gestartet ist.

OK, nicht zu ändern, also zum Transferdesk von Turkish Airlines und wo ist der… na klar… da wo wir angekommen sind. Super! Also wieder einmal diagonal durch das Terminal, diesmal allerdings etwas gemächlicher. Dort ist zum Glück nicht viel los. Der Mitarbeiter schaut wortlos auf unsere Boardingpässe, tippt auf seinem Computer und erklärt: „Heute geht es nicht mehr nach Hamburg, aber morgen in der Maschine 8.40 Uhr könnte ich sie noch unterbringen.“ Nach wenigen Minuten erhalten wir neue Boardingpässe für morgen früh. „Das Gepäck habe ich schon umgebucht, brauchen Sie sich nicht mehr drum zu kümmern.“ Aha? Und nun? Wo können wir heute Nacht bleiben? „Melden Sie sich am Hoteldesk von Turkish Airlines, durch die Passkontrolle und den Zoll und dann rechts, die wissen Bescheid.“

Also wieder marschieren, durch die Passkontrolle (mit Einreisestempel), durch den Zoll und dann rechts… hmm… ach da… wir reihen uns brav in die Reihe der gestrandeten Passagiere ein.

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Nach einer guten halben Stunde sind wir dran. Man nimmt unsere neuen Boardingpässe und tippt wieder eifrig auf dem Computer und dann heißt es: „Setzen Sie sich da ins Starbucks, Sie werden aufgerufen“. Und tatsächlich werden wir mit einigen anderen Passagieren nach einer guten halben Stunden aufgerufen, erhalten unsere Boardingpässe zurück und werden aus dem Flughafengebäude gebracht und in einen kleinen Bus verfrachtet. Inzwischen ist es fast 21 Uhr. Nach 30 minütiger Fahrt erreichen wir ein Hotel, wir werden wieder gebeten zu warten bis wir aufgerufen werden. Nach kurzer Wartezeit erhalten wir die Schlüssel für die Zimmer, werden aber gebeten direkt ins Restaurant zu gehen, damit man uns noch etwas zu essen machen könne. Es gibt ein leckeres 3-Gänge-Menü auch auf Kosten von Turkish Airlines.

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Da wir ziemlich müde sind geht es dann auch direkt aufs Zimmer… eine riesengroße Suite im 11. Stock für eine „Notfallübernachtung“… nicht schlecht. Leider wird es eine kurze Nacht, da wir bereits um 5 Uhr abgeholt werden. Und dann klappt auch alles ganz hervorrragend. Am Gate natürlich das für den Istanbuler Flughafen übliche Chaos.

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Aber wir kommen fast pünktlich weg, landen pünktlich in Hamburg und… oh Wunder… sogar unser Gepäck ist dabei. Es hat uns sehr beeindruckt, wie ruhig und professionell Turkish Airlines die Situation geregelt hat.

Wir sind ganz offenbar nicht so der geeignete Typ für normales, unkompliziertes Reisen…

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1 Kommentar

  1. Bei allen den Widrigkeiten seht ihr auf dem Bild doch relativ entspannt aus! Es ist dann doch noch gut ausgegangen und ich habe eure Reiseberichte sehr genossen, es hat Lust gemacht, nächstes Jahr mit zu gehen!
    Mit sehr herzlichen Grüßen und bis bald
    Richard

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