21.1.2014 Venedig 2. Tag (Dienstag)


Für Fotografen heißt es ja: „Das erste Licht ist das Beste“ – also Sonnenaufgang ist um 7.50 Uhr – ist nicht so arg früh, aber irgendwie ist ja auch Urlaub…
Aber ich habe mich dann doch auf den Weg gemacht. So ist zumindest der Markusplatz noch einigermaßen unbevölkert, obwohl einige eifrige städtische Mitarbeiter dabei sind die Hochwasserstege nach dem nächtlichen Hochwasser abzubauen.

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Der Sonnenaufgang ist dann weit weniger spektakulär als erhofft, aber ein paar Fotos vom „Gondola-Balett“ lassen sich gut machen. Und auf dem Rückweg gelingt mir dann doch noch mein(!) Foto – der Markusplatz mit genau 1 Person – ohne kann ja jeder 😉

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Nach dem gemeinsamen Frühstück machen Elke und ich uns dann wieder auf Erkundungstour. Da unser Hotel offenbar an einem geheimen U-Bahn-Stopp der Strecke Osaka – Tokyo liegt (anders ist die Zahl der Japaner nicht zu erklären) beschließen wir etwas weniger touristische Ziele zu erschließen. Also zunächst auf dem Fischmarkt am Rialto-Mercato… naja… weniger touristisch? Aber – oh wunder – es sind wirklich fast nur Italiener auf dem Markt (und ein paar ganz wenige Japaner, die ihre U-Bahn-Station für die Rückfahrt noch nicht gefunden haben).
Nun ist aber der Fischmarkt weit weniger spektakulär als wir erwartet haben, aber wir sind ja auch durch den Fischmarkt von Catania verwöhnt. Ein paar schöne Aufnahmen gelingen uns aber doch. Die vielen maritimen Leckereien sehen aber eine Verarbeitungsstufe weiter, nämlich nach Behandlung durch die Restaurantküche deutlich appetitlicher aus als im Rohzustand.

JMF24024Typisch venezianische Kopfbedeckung (ist ja Winter!!!)

So geht es dann weiter in den Norden Venedigs. Hier befindet sich das jüdische Viertel, das ehemalige Ghetto. Hier ist es wirklich wunderbar, entspanntes Schlendern an den Kanälen auf der einen und Geschäften auf der anderen Seite, kleine rustikale Straßencafe’s und deutlich mehr Italiener als Touristen – und keine Gondeln! Hier werden wir sicher noch einmal herkommen.

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So wunderbar entspannt  beschließen wir spontan das schöne Wetter auszunutzen und einen Kurztrip auf die Inseln Murano und Burano zu machen. Das Vaporetto 4.2 bringt uns nach Murano – der Glasinsel. Hier kann man tolle Glaskunst für – naja sagen wir mal – Geld kaufen. Wir streben aber durch den Ort zum Leuchtturm, denn dort ist die Vaporettostation der Linie 12, die uns ins 30 Minuten entfernte Burana bringt. Ein toller Fischerort – klein, überschaubar, gemütlich. Auch wenn die Häuser hier so aussehen, als hätte Ducolux eine Musterfarbtafel aufgebaut.
Wir haben uns entschlossen trotzdem weiter im sRGB Farbraum zu fotografieren, auch wenn selbst ProPhoto RGB die hiesige Farbwelt nicht annähernd wiedergeben kann.

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Wir stärken und in einer Bar mit dem üblichen „ombra“ – einem Glas Wein.

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Hinein in die untergehende Sonne geht es dann zurück nach Venedig. Ein wundervollen Tag geht in glühenden Farben zu Ende.

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Heute Abend treffen wir uns noch mit Manfred Horender von Freiraum-Fotografie, der die Fotoreise Venedig hier ab Samstag als Referent begleiten wird und schon einige Tage früher hier eingetroffen ist.

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