5.8.2013 Batumi – Achalziche


Heute heißt es wieder früh aufstehen. Die Fahrtstrecke ist zwar mit 170km  nicht so lang, aber der Teil über den gut 2000m hohen Goderzipass ist unbefestigt. Leider regnet es die ganze Zeit und die Fotostopps an den historischen Steinbrücken fallen daher sehr kurz aus. Auch ein Stopp bei einem Bäcker (Fotos abliefern) fällt kurz aus, der Bäcker ist nach Batumi umgezogen. Die Nachbarin hat aber noch Kontakt und wird die Fotos weiterleiten. Der nächste Stopp ist Chulo. Hier oben ist es schon empfindlich kalt. Hier gibt es eine 2km lange Seilbahn (ohne Zwischenpfeiler) zur anderen Talseite. Ich liefere meine Fotos vom Seilbahnfahrer ab und er freut sich sehr. Er ist allerdings etwas im Stress, da Unmengen von Waren nach drüben und die dort wartenden Einwohner hierher transportiert werden wollen.

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Zunächst wollte ich eigentlich mitfahren, aber die Kabine ist proppenvoll, und es ist kalt und regnet, so dass es auch fotografisch nicht viel Sinn macht. Also geht es weiter in Richtung Pass. Die Strasse ist abenteuerlich, mit Wasser gefüllte Schlaglöcher reihen sich aneinander, teilweise fahren wir in einem Bach, erstaunlich was so ein VW Sharan alles mitmacht.

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Der Pass hüllt sich in dichten Nebel (wie im letzten Jahr), aber wir kehren in der einzigen Lokalität dort oben, mit dem Namen „Edelweiss“ ein und gönnen uns einen heißen Tee.

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Dann geht es wieder bergab, so langsam nimmt der Regen ab und als wir im Tal das Kloster Zarzma erreichen ist es trocken und am Horizont zeigt sich sogar die Sonne. Das Kloster ist sehr schön und die Mönche / Priester wirken sehr entspannt. Wir können gern Fotos machen auch in der Kirche.

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Nun ist es nicht mehr weit bis nach Achalziche. Wir wohnen etwas außerhalb im Guesthouse Marina. Daher fahren wir direkt nach der Ankunft noch einmal auf die Festung, sie wurde im letzten Jahr restauriert und ist nun fast fertig gestellt. Es ist eine sehr schöne Anlage.

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Mitten in der Anlage treffen wir David, er war der Fahrer im letzten Jahr und wir hatten ihn schon in Kutaisi zufällig getroffen – man kennt sich eben in Georgien.

Zum Abendessen gibt wieder gute georgische Hausmannskost.

Kategorien:GeorgienSchlagwörter:,

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