2.8.2013 Mestia – Ushguli – Mestia


Heute machen wir einen Ausflug in das höchste, dauerhaft bewohnte Dorf Europas. Es liegt 46 km von Mestia entfernt. Die erwartete Fahrzeit beträgt mindestens 3 Stunden – eine Strecke! Wir machen uns um kurz nach neun mit einem Geländewagen auf den Weg. Nach kurzer Fahrt auf der Asphaltstraße biegen wir ab auf einen breiten Schotterweg. Er ist deshalb so breit, weil hier gerade die Straße verbreitert und einige Kilometer als Asphaltstraße ausgebaut wird. Und das heißt wir befinden uns in kürzester Zeit mitten zwischen Radladern, Baggern und Raupen. Die Straße scheint meistens dort zu sein  wo das wenigste Geröll liegt.

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Nachdem wir die Baustelle hinter uns gelassen haben wird der Schotterweg deutlich schmaler, allerdings nicht besser. Man fährt wo die wenigstens Löcher sind und hält wo der Blick am schönsten ist.

DSCF1566 Auch Suliko und unser Fahrer genießen den Blick ins Tal

Meter um Meter kämpfen wir uns voran, durchfahren Bäche und Schlammlöcher und umfahren Kühe und Schweine, schrammen links knapp an Felswänden entlang, während ein kleiner Schlenker nach rechts sehr schnell einige hundert Meter tiefer geendet wäre

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Wenn man die Fotostopps abzieht, dann erreichen wir in der Tat nach gut drei Stunden, ziemlich durchgeschüttelt, Ushguli. Hier nehmen wir uns Zeit durch den Ort zu schlendern. Es leben noch etwa 250 Menschen in den vier Dörfern um Ushguli. Jetzt im Sommer kommen noch einige hinzu und natürlich jede Menge Wanderer.

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DSCF1590Die Kirche Lamaria vor dem grandiosen Bergmassiv Shkhara (5068m und Grenze zu Russland)

DSCF1620Durchgangsstraße – tritt nicht in die Kuhsch… ist hier ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen.

 

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Da wir auch auf dem Rückweg noch einige Fotostopps machen wollen machen wir uns rechtzeitig wieder auf dem Rückweg, der auch diesmal wieder ziemlich genau 3 Stunden in Anspruch nimmt.
Es war ein spannender und wunderschöner Ausflug und obwohl wir die meiste Zeit im Auto gesessen haben sind wir doch ziemlich müde und kaputt und gehen daher früh ins Bett.

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Kategorien:GeorgienSchlagwörter:

1 Kommentar

  1. Ist schon eine beeindruckende Landschaft. Sieht teilweise aber auch aus wie aus einem vergangenen Jahrhundert.

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